Erzbischof Schick: „Mission soll Partnerschaft und nicht Patenschaft sein”

Brief an die Missionarinnen und Missionare in aller Welt

Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat den Missionarinnen und Missionaren aus dem Erzbistum Bamberg für ihren Dienst in aller Welt gedankt. Die Überwindung des Hungers und die Verbesserung der Situation von Kindern seien die wichtigsten Aufgaben in der Mission. „Die größten Schritte in jeder Entwicklung einer Nation machen die Kinderbeine“, schreibt Schick in seinem Weihnachtsbrief an die Missionare und fügt hinzu: „Wenn wir Kindern helfen, Christus kennenzulernen und sich zu entwickeln, ihre Begabungen und Charismen zu entfalten, dann tun wir das Entscheidende in der Mission und der weltkirchlichen Arbeit.“ Er erinnerte an das Millenniumsziel, wonach bis 2015 alle Kinder auf der Welt zumindest eine Grundschulbildung erhalten sollten. Dieses Ziel sei noch längst nicht erreicht.   

Christi Flamme für die Benachteiligten

Am dritten Adventssonntag brachten Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem nach Bamberg zu Erzbischof Ludwig Schick.

Bamberg. Acht Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben das Friedenslicht aus Bethlehem nach Bamberg gebracht und am Abend des dritten Adventssonntags an Erzbischof Ludwig Schick übergeben. Die Friedenslichtaktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Friede sei mit dir – shalom – salam” als Zeichen für den interreligiösen Dialog. Erzbischof Schick erinnerte bei einer kleinen Feier im Bischofshaus daran, dass derzeit viele Kinder in der Welt, etwa in Syrien, dem Irak oder der Ukraine, in Unfrieden leben müssen. „Für all jene soll dieses Licht Christi leuchten“, sagte Schick.  

Pastoralbesuch

„Networker sein für Jesus Christus”

Erzbischof Schick in Redwitz: „Herauskommen aus den Ich-AGs der Beliebigkeit“

Bamberg/Redwitz. (bbk) Kirchen- und Pfarrgemeinden sollen dazu dienen, aus den Ich-AGs von Beliebigkeit und Selbstverliebtheit herauszufinden und Gemeinschaft mit Gott und untereinander zu bilden. Das sagte Erzbischof Ludwig Schick am Sonntag bei einem Besuch der Pfarrei St. Michael in Redwitz (Dekanat Lichtenfels). „Wir sollen Gemeinschaft bilden mit unseren Nachbarn, Freunden und Arbeitskollegen, aber auch mit den Fremden, die zu uns kommen, den Asylbewerbern und Flüchtlingen“, fügte der Oberhirte hinzu. „Wie Jesus mit den Menschen am Rand der Gesellschaft umgegangen ist und sich mit den Armen, Kranken und Außenseitern identifizierte, so müssen wir auch mit ihnen umgehen.“ Dies sei nicht nur die Aufgabe der Kirchen, der Caritasverbände, sondern auch eines jeden einzelnen Christen.   

Erzbischof Schick verurteilt Brandanschlag in Vorra

„Flüchtlinge nicht als Feinde, sondern als Freunde sehen“

Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat den Brandanschlag mit vermutlich rechtsradikalem Hintergrund in Vorra im Erzbistum Bamberg aufs Schärfste verurteilt. „Es darf kein Zweifel daran bestehen, dass bei uns in Deutschland Menschen in Not willkommen sind“, sagte Schick am Donnerstag. Keine gesellschaftliche oder politische Gruppierung dürfe auch nur den Hauch des Eindrucks erwecken, dass Gewalt gegen Fremde toleriert wird. „Ich hoffe, dass die Täter rasch gefasst werden. Für ausländerfeindliche Aktionen und Straftaten darf es kein Verständnis geben“, so der Erzbischof.  

Vorbereitung auf die Ankunft des Herrn

Vorweihnachtliches Interview mit Erzbischof Ludwig Schick

Weihnachten - Fest der Familie, Advent - eine Zeit zur Besinnung und Ruhe. Aber was macht den Advent so besonders und wie schafft man es als Erzbischof, gerade in dieser Zeit der Hektik zu entfliehen und sich auf den wahren Geist der Weihnacht einzustimmen? Im Interview mit unserer Volontärin Julia Haase verrät Erzbischof Ludwig Schick auch seine persönlichen Höhepunkte in der Vorweihnachtszeit.  
Aktuellste Meldung

München

Bayerischer Verdienstorden für Schwester Christine Köberlein

Erzbischof Schick dankt für hervorragende Zusammenarbeit

Bamberg/München. (bbk) Die ehemalige Generaloberin der Kongregation der St. Franziskusschwestern von Vierzehnheiligen, Schwester Christine Köberlein, ist am Mittwoch von Ministerpräsident Horst Seehofer mit dem Bayerischen Verdienstorden geehrt worden. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick gratulierte ihr in einem Brief für diese besondere Auszeichnung. Sie zeige, dass auch von staatlicher Seite ihre Verdienste und ihr engagiertes Wirken als Generaloberin von 2000 bis 2012 gewürdigt würden. Sie habe mit den Schwestern ihrer Kongregation für das Wohl der Gesellschaft im Gesundheitswesen, in Altenheimen, für Obdachlose und auf anderen sozialen Feldern hervorragend gewirkt.  
Weitere Meldungen
Bischofswort

Ansprache von Erzbischof Ludwig Schick bei der Eucharistiefeier anlässlich eines Gemeindebesuchs in Redwitz am 14. Dezember 2014

Liebe Redwitzer, liebe Schwestern und Brüder, 1. „Gaudete – Freuet Euch“, so heißt der dritte Sonntag der Adventszeit. Er will die Freude über Weihnachten, die Freude über die Menschwerdung des Sohnes Gottes, in uns wach rufen und steigern, denn das Gedächtnis an das Fest, die Geburt Jesu in Betlehem, die Ankunft Gottes in Menschengestalt in unserer Welt, steht vor der Tür. Darüber sollen wir uns freuen. Das ist der Sinn des Gaudete-Sonntags am 3. Sonntag in der Adventszeit. 2. Ich hoffe, dass das „Gaudete – das Freuet Euch“ aber auch auf unsere heutige Begegnung, die Eucharistiefeier und meinen Besuch bei Ihnen in Redwitz zutrifft! Er ist ein nachgeholter. Am 29. Juni wollte ich das 50-jährige Weihejubiläum Ihrer St. Michaelskirche zusammen mit Domdekan Dr. Schiepek, Sohn Ihrer Gemeinde, feiern. Dann kam aber die...  
In Hirschaid
Donnerstag, 18.12.2014, 11.00

Pressegespräch zur Vorstellung der Arbeitshilfen "Verfolgte Christen: Irak"

Berlin, Katholische Akademie

Donnerstag, 18.12.2014, 18.00

Pontifikalamt anl. des 400-jährigen Pfarreijubiläums

Drügendorf

Mittwoch, 24.12.2014, 23.55

Christmette

Bamberger Dom

Donnerstag, 25.12.2014, 09.30

Pontifikalamt zum Weihnachtsfest

Bamberger Dom

Erzbischof Ludwig begegnen
Erzbischof Dr. Ludwig Schick stellt sich vor

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