Aktuelle Meldungen

  • 01.05.2016

Dettelbach. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat zur Verehrung der Schmerzhaften Gottesmutter aufgerufen. „Sie lädt uns ein, nicht cool über alles Leid, jeden Schmerz und jede Trauer hinwegzugehen. Coolness macht unmenschlich“, sagte Schick am Fest „Unserer Lieben Frau von Franken“ und der Patronin Bayerns in Dettelbach (Bistum Würzburg). „Lasst uns trauern mit den Leidtragenden, Mitleid haben mit den Kranken, den Menschen mit Behinderungen, den Sterbenden, den Toten und ihren trauernden Hinterbliebenen“, sagte Schick in einem Pontifikalamt in der Wallfahrtskirche.

  • 01.05.2016

Hallerndorf (bbk). Erzbischof Ludwig Schick hat die Bedeutung des Kreuzes für die humane Gesellschaft betont. „Wenn das Kreuz aus der Öffentlichkeit verdrängt wird, besteht die Gefahr, dass die Menschlichkeit aus der Gesellschaft verschwindet“, sagte Schick am Sonntag zur Eröffnung des Wallfahrtsjahres auf dem Kreuzberg bei Hallerndorf (Dekanat Forchheim). Schick wandte sich gegen „unsinniges Toleranzgedusel“, wonach die Kreuze aus der Öffentlichkeit verschwinden müssten, weil sie in einer multireligiösen Gesellschaft bei einigen Anstoß erregen könnten. Es sei leider wahr, dass der Sinn des Kreuzes immer mehr Menschen unbekannt sei. Die Folge davon müsse aber sein, seinen geistigen Gehalt wieder mehr bewusst zu machen.

  • 29.04.2016

Bamberg. (bbk) Im Bamberger Dom ist am Freitag der neue Germania-Sacra-Band über „Die Bamberger Bischöfe von 1693 bis 1802“ vorgestellt worden. Mit diesem Buch hat Professor Dieter Weiß die Reihe seiner Bischofsbiographien der Neuzeit abgeschlossen. Erzbischof Ludwig Schick dankte Professor Weiß sowie Nathalie Kruppa vom „Projekt Germania Sacra: Akademie der Wissenschaften“ dafür, dass sie damit Leben und Wirken bedeutender Bamberger Bischöfe in der Neuzeit noch bekannter machen.

  • 24.04.2016

Scheßlitz. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat in Burgellern (Scheßlitz) das 300. Kirchenjubiläum gefeiert. „Es soll kein Nostalgiefest sein, an dem wir uns an die glorreiche Vergangenheit erinnern, die bei näherem Hinsehen oft auch nicht so glorreich war, wie es auf den ersten Blick scheint“, sagte Schick am Sonntag in seiner Predigt. „Auch in der Vergangenheit war das Christsein mit allem Auf und Ab, die das Leben mit sich bringt, verbunden. Aber in all dem wurde christliche Freude und christlicher Trost erfahren und ist christlicher Gemeinsinn entstanden und weitergetragen worden.“ Das Kirchweihfest solle Mut und Kraft schenken im kirchlichen Leben, „hier weiterzuwirken und es an unsere Nachfahren weiterzugeben“.

  • 23.04.2016
  • Bamberg

Bamberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat vor dem Landeskomitee der Katholiken in Bayern dazu aufgerufen, dass Christen sich mehr in der Politik engagieren, um den Geist des Evangeliums in der Gesellschaft lebendig zu halten. „So können Parolen der Fremdenfeindlichkeit Einhalt geboten werden, denn das christliche Menschenbild lässt keinen Rassenhass und keine Menschenverachtung zu“, sagte Schick am Samstag vor den katholischen Laienvertretern, die zu ihrer zweitägigen Frühjahrsvollversammlung nach Bamberg gekommen sind.

  • 22.04.2016

Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat die Verantwortung aller getauften und gefirmten Frauen und Männer betont, das kirchliche Leben in den Gemeinden aufrecht zu erhalten und zu stärken. Dazu seien besonders ausgebildete und beauftragte Ehrenamtliche nötig, die die Gläubigen und Gemeinden in den Seelsorgebereichen vernetzen und als Bindeglied zu den Pfarrern und den hauptamtlichen pastoralen Mitarbeitern wirken. Dazu beauftragte der Erzbischof am Freitagabend in Bamberg acht ehrenamtliche Ansprechpartner, die in ihren Pfarreien seelsorgerische und liturgische sowie organisatorische Aufgaben übernehmen.

Aktuelles Bischofswort

Grußwort von Erzbischof Ludwig Schick bei der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern am 18. April 2016 in Ansbach

Sehr geehrte Frau Präsidentin Dr. Annekathrin Preidel, lieber Herr Landesbischof Bedford-Strohm, verehrte Synodalinnen und Synodalen, Schwestern und Brüder! 1. Schon viele Grußworte habe ich bei Ihren Landessynoden, wenn Sie im Bereich der Erzdiözese Bamberg stattfanden, sprechen dürfen. Auch heute bin ich wieder gerne zu Ihnen nach Ansbach gekommen. Ich möchte Ihnen den Segen Gottes für Ihre Synode erbitten, damit Sie vom Geist Jesu Christi geleitet erkennen und beschließen, was „Christum (heute) treibet“ (Martin Luther) oder mit der Offenbarung des Johannes, „was der Geist (heute) seiner Kirche sagen will“ (Offb 1,10-3,22). 2. Synoden haben ihr Eigenleben. Sie haben auch dieses Mal wieder viele Themen auf der Agenda, die sich mit Strukturfragen, Finanzen und mit pastoralen bzw. gesellschaftsrelevanten Aufgaben befassen. Ich wünsche Ihnen für alle diese Themen Weisheit und Einsicht, Geduld und Vertrauen, gute Kommunikation und kongeniale Beschlüsse sowie dann auch die Kraft, sie durchzuführen.

Erzbischof Dr. Ludwig Schick stellt sich vor