50. Jahrestag des Ökumenismusdekrets des II. Vatikanischen Konzils

Für Einheit ist Versöhnung notwendig

Erzbischof Schick ruft zu Reue und Buße über die Spaltung der Kirche auf

Bamberg. (bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick ruft in der Ökumene dazu auf, mehr auf die gemeinsamen Aufgaben der Kirche zu schauen. Zu oft würden Schuld und Unschuld bei der Spaltung gegeneinander aufgerechnet sowie Vorzüge und Schwächen der Kirchen heute benannt, predigte der Bamberger Oberhirte am Freitag im Bamberger Dom in einem ökumenischen Gottesdienst. „Der wichtigste Auftrag Christi an seine Kirche, die es nur in der Einzahl gibt, ist der Dienst der Versöhnung der Menschen mit Gott und untereinander. Diese Aufgabe ist in unserer zerrissenen und gespaltenen Welt heute nötiger denn je, z. B. in Syrien, im Irak und in Nigeria, aber auch in Deutschland zwischen Arm und Reich, Jung und Alt, Einheimischen und Flüchtlingen."   

„Tag der Orden“

Abschied vom „Bilderbuchgott”, hin zum Gott der Bibel

Erzbischof Schick: „Gott suchen und dem Gottesdienst nichts vorziehen“ ist wichtigster Dienst des geweihten Lebens

Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat dazu aufgerufen, sich von den Vorstellungen des selbstgemachten „Bilderbuchgottes“ zu lösen. „Wir müssen weg vom „Bilderbuchgott“ und hin zum Gott der Bibel, die es verbietet, sich ein Bild von Gott zu machen“, sagte Schick am Samstag beim „Tag der Orden“ in Bamberg. Der Gott der Statuen, Bilder und Bücher sei nicht kompatibel mit den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Erfahrungen der Menschen unserer Zeit.  

Deutsche Bischöfe erinnern an einen historischen Tag

Geistliche verschiedener christlicher Konfessionen feiern 50 Jahre Ökumenismus-Dekret des II. Vatikanischen Konzils

Bamberg. (bbk) Mit einem feierlichen ökumenischen Gottesdienst im Bamberger Dom wird am Freitag, 21. November um 19 Uhr, an die Verabschiedung des Ökumenismus-Dekrets beim Zweiten Vatikanischen Konzil vor 50 Jahren erinnert. Führende Geistliche von fünf christlichen Konfessionen und viele andere Gäste haben ihre Teilnahme zugesagt.  

Zum 19. Mal

„Sport hält Körper und Geist gesund”

Erzbischof Schick legte das Goldene Sportabzeichen ab

Bamberg. (bbk) Erzbischof Ludwig Schick hat zum 19. Mal das Goldene Sportabzeichen erhalten. Bei der Verleihung der Urkunde betonte Schick die Bedeutung von Sport im Alltag eines jeden: „Gerade zum täglichen Arbeitsablauf bietet der Sport für Körper und Geist eine wichtige Abwechslung und hält gesund.“ Deshalb habe die Kirche mit der DJK (Deutsche Jugendkraft) sogar einen kirchlichen Sportverband.   

Treffen des Erzbischofs mit den Höheren Ordensoberinnen

Gedankenaustausch über "Sterben in Würde"

Kürzlich traf sich Erzbischof Ludwig Schick mit 15 Vertreterinnen der in der Erzdiözese Bamberg tätigen weiblichen Ordensgemeinschaften zu einem Gedankenaustausch. In seinem Statement ging der Erzbischof u. a. auf das derzeit aktuelle Thema „Sterben in Würde“ ein. Die Kirche trete für einen „guten Tod“ an der Hand, nicht durch die Hand eines anderen Menschen ein. Deshalb sei den zahlreichen in der Altenpflege tätigen Schwestern aus Indien zu danken, die in einem fremden Land und in einer fremden Kultur ihren Beitrag dazu leisteten, dass hierzulande möglichst viele Menschen mit Zuversicht sagen können: „Wir werden gut sterben können.“ In den häufig überalterten deutschen Gemeinschaften gelte es, die eigenen Mitschwestern vorbildlich zu betreuen. Ältere Schwestern trügen durch ihre Präsenz und ihr Gebet nach wie vor viel zur...  
Aktuellste Meldung

Christkönigsfest

„Berufung schützt vor Burnout”

Erzbischof Schick: „Kirche ist nicht nur Institution, sondern Gemeinschaft der Berufenen“

Bamberg. (bbk) Der Christkönigssonntag ist nach Worten von Erzbischof Ludwig Schick ein Fest gegen die Volkskrankheit Burnout. „Wer nicht nur einen Beruf, sondern eine Berufung hat, bekommt keinen Burnout“, zitierte Schick einen Professor der Medizin und Psychotherapie und fügte hinzu: „Das Christkönigsfest ist das Fest des Rufers Christus und der berufenen Christen in der Kirche.“ Wer seine Berufung lebe, handele gut, fühle sich gut und komme mit Freud und Leid, Leben und Tod zurecht, sagte Bischof Schick.  
Weitere Meldungen
Bischofswort

Ansprache von Erzbischof Ludwig Schick beim Requiem für Bischof Albert (Johann) Först, am 7. November 2014 in Eggolsheim/Gunzendorf

Liebe Schwestern und Brüder! 1. Wir sind zusammen, um das „Requiem“ für Bischof Albert Först zu feiern. In der katholischen Tradition wird die Eucharistiefeier, die mit der Beerdigung am Bestattungstag verbunden ist, „Requiem – Ruhe“ genannt. Diese Bezeichnung ist vom Eröffnungsvers der lateinischen Messe abgeleitet, der beginnt mit: „Requiem aeternam dona eis, Domine – ewige Ruhe schenke ihnen, o Herr“. Er ist der Verheißung entnommen, die wir eben in der Lesung aus der Offenbarung gehört haben. Bischof Albert Först hat in seinem Leben vieles geleistet. Vieles wurde ihm aufgetragen und viel abverlangt, viele Aufgaben musste er erfüllen und dazu viele Ortswechsel auch auf sich nehmen. Was eben das Evangelium, aus dem sein Wahlspruch „in verbo tuo – auf dein Wort hin“ genommen ist, berichtete, trifft auf ihn zu: Auf den See fahren,...  
In Hirschaid
Sonntag, 23.11.2014, 16.00

Andacht und Prozession

Bamberger Dom

Mittwoch, 26.11.2014, 19.00

Begegnung mit den Geistlichen Gemeinschaften

Bamberg, Bistumshaus St. Otto

Donnerstag, 27.11.2014, 18.30

Pontifikalamt zum 401. Todestag von Pfarrer Friedrich Bernhard

Willersdorf

Erzbischof Ludwig begegnen
Erzbischof Dr. Ludwig Schick stellt sich vor

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