Aktuelle Meldungen

  • 14.07.2019

Bamberg. Zum diesjährigen Heinrichsfest hat Erzbischof Ludwig Schick die Christen aufgerufen, sich auf ihre Taufe und ihre Sendung neu zu besinnen. Der Glaube sei keine Selbstverständlichkeit mehr. Vom Heinrichsfest 2019 solle ein missionarischer Impuls ausgehen. „Wir müssen unseren Glauben Menschen verschiedener Kulturen und Religionen, die in einer globalen Welt überall zusammenleben, bezeugen, ihn dafür neu formulieren und für ihn werben“, sagte Schick am Sonntag in seiner Festpredigt und bezog sich dabei auch konkret auf den Islam. „Dazu gehört es zum Beispiel auch, dass wir die Freiheit in religiösen Fragen, auch beim Religionswechsel, verteidigen.“

  • 12.07.2019
  • Bamberg

Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat 14 Gruppen aus der ganzen Erzdiözese für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. „Ohne die vielfältige Arbeit der freiwilligen Helfer wäre das Gemeindeleben um vieles ärmer“, sagte Schick bei der Auszeichnung am Freitag im Bamberger Bistumshaus.

  • 09.07.2019

Bamberg. Nach 30-jähriger Tätigkeit im Ordinariat hat das Erzbistum Bamberg seinen Baudirektor Josef Schwab in den Ruhestand verabschiedet. Als Leiter der Hauptabteilung Bau und Liegenschaften verantwortete er die Renovierungen des Bamberger Bistumshauses, des Seminars St. Paul in Nürnberg, der Jugendhäuser Am Knock und Burg Feuerstein sowie der Bildungshäuser Vierzehnheiligen und zahlreicher Kirchen.

  • 05.07.2019

Bamberg. Erzbischof Ludwig Schick hat am Freitag zwei Pastoralassistentinnen und drei Religionslehrerinnen und -lehrern die kirchliche Beauftragung (Missio canonica) erteilt. In einem Sendungsgottesdienst im Bamberger Dom betonte Schick, die Kirche mit ihrer Verkündigung, der Liturgie und der Gemeinschaftsbildung gehöre mitten ins Leben.

  • 05.07.2019

Vierzehnheiligen. Erzbischof Ludwig Schick ruft die Priester auf, sich nicht abzuschotten, sondern sich am gesellschaftlichen Leben mit den Ressourcen des Evangeliums zu beteiligen. Wer sich von der Welt abschotte, um sich auf das vermeintlich Eigentliche der Kirche zu konzentrieren, habe ein falsches Bild von Kirche, sagte Schick am Freitag bei einem Gottesdienst für Priesterjubilare in Vierzehnheiligen. Durch solches Verhalten könne ein Eigenleben entstehen, das mit dem Leben der Menschen wenig oder nichts zu tun habe und unnütz werde.

  • 02.07.2019

Erzbischof Ludwig Schick hat auf Radio Horeb einen Beitrag über das Verhältnis der Kirche und dem staatlichen Recht veröffentlicht. Wir dokumentieren den Beitrag des Erzbischofs, der auch Kirchenrechtler ist, im Wortlaut.

Dem Erzbischof begegnen

  • Mittwoch, 17. Juli 2019, 17:00 Uhr

Bamberg, Dom

  • Freitag, 19. Juli 2019, 9:00 Uhr

Schönbrunn

  • Freitag, 19. Juli 2019, 17:00 Uhr

Bamberg, Bistumshaus St. Otto, anschl. Empfang Dompfarrheim

  • Samstag, 20. Juli 2019, 9:00 Uhr

Bischberg

  • Samstag, 20. Juli 2019, 17:00 Uhr

Pinzberg, Walberla

  • Sonntag, 21. Juli 2019, 10:00 Uhr

Bamberg, Karmelitenkirche

  • Montag, 22. Juli 2019, 19:30 Uhr

Amöneburg

Aktuelles Bischofswort

Ansprache von Erzbischof Ludwig Schick beim Pontifikalamt zum Heinrichsfest am 14. Juli 2019 auf dem Domplatz

Liebe Schwestern und Brüder! 1. In der Spur bleiben! Wir wissen, wie wichtig das ist: Im Straßenverkehr, im Schienenverkehr, im Sport beim Laufen in den Bahnen, aber auch im Leben allgemein. Wenn wir nicht in der Spur bleiben, gibt es Crash, verursachen wir Unfälle. Das Heinrichsfest erinnert uns an die geistig-geistliche Spur, in der wir bleiben sollen, weil sie Spur des Lebens ist. 2. Zur Zeit des hl. Heinrich war klar, dass der Mensch vollkommen und glücklich ist, wenn er (erstens) Jesus Christus liebt, wenn ihm (zweitens) Gutes zu tun, eine Selbstverständlichkeit ist und er (drittens) Freude an den Tugenden hat, gemeint waren: die göttlichen - Glaube, Hoffnung und Liebe, die Kardinaltugenden - Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Maß und die Alltagstugenden - Fleiß, Solidarität, Gemeinsinn und Gemeinwohl. Ebenso klar war, dass eine Gesellschaft dann gut lebt, wenn es in ihr Einigkeit und Recht und Freiheit gibt, wie wir bis heute in unserer Nationalhymne singen.

Erzbischof Dr. Ludwig Schick stellt sich vor